Du stehst vor einem Projekt und fragst dich, welcher
Bohrdurchmesser und welche
Bohrtiefe die richtige Wahl ist. Das passiert oft. Ob du als Heimwerker ein Regal montierst, als Fliesenleger Löcher für Dübel setzt oder als Elektriker Kabeldurchführungen vorbereitest. Die Wahl der Bohrer beeinflusst die Festigkeit, die Sicherheit und den sauberen Ablauf der Arbeit. Fehler führen zu wackelnden Befestigungen, beschädigtem Material oder unsicheren Anschlüssen.
Viele Fragen tauchen immer wieder auf. Welche Dübelgröße passt zur Belastung? Wie tief muss ich in Holz bohren, damit die Schraube hält, ohne auf der Rückseite auszubrechen? Was gilt bei Metall oder Beton? Wie unterscheiden sich Anforderungen in der Produktion und auf der Baustelle? Und welche Sicherheitsregeln musst du beachten, etwa bei stromführenden Leitungen oder beim Bohren in Fliesen?
Dieser Ratgeber hilft dir systematisch. Du findest klare Regeln für die gängigsten Materialien. Es gibt konkrete Tabellen mit Durchmessern und Tiefen. Dazu kommen Entscheidungshilfen für Dübel, Schrauben und Belastungsklassen. Abschließend zeigen Praxisbeispiele, wie du die Angaben auf dein Projekt überträgst. So triffst du sichere und zuverlässige Entscheidungen ohne Rätselraten.
Materialvergleich: Bohrdurchmesser und Bohrtiefe
Kurze Einführung
Die richtige Kombination aus Bohrdurchmesser und Bohrtiefe hängt stark vom Material und vom Einsatzzweck ab. Du brauchst andere Werte für Holz als für Metall oder Beton. Bei Fliesen ist Vorsicht geboten, weil Risse entstehen können. In der Praxis geht es um drei Dinge. Erstens: die Festigkeit der Verbindung. Zweitens: die Einhaltung von Dübel- und Schraubmaßen. Drittens: die sichere und materialgerechte Bohrtechnik. Die Tabelle unten fasst typische Größen und Hinweise zusammen. Sie hilft dir, schnell passende Bohrerarten und Tiefen zu wählen.
| Material |
Typische Bohrdurchmesser (mm) |
Empfohlene Bohrtiefe |
Passende Dübel / Schrauben |
Hinweise zur Bohrtechnik |
| Holz |
2,0 · 3,0 · 4,0 · 5,0 · 6,0 · 8,0 · 10,0 |
Schraubenlänge minus 2–3 mm für Vollholz. Tiefer für Dübel oder Bolzen. |
Holzdübel 6–12 mm. Schrauben 3,5–8 mm Durchmesser. |
Verwende Holzspiralbohrer oder Holzpfräsbohrer wie Forstner für saubere Löcher. Vorbohren bei Holzschrauben, besonders bei Hartholz. |
| Metall |
1,0 · 2,0 · 3,0 · 4,0 · 5,0 · 6,0 · 8,0 |
Mindestens Schraubendurchmesser. Oft 1:1 bis 1,5× Schraubendurchmesser je nach Gewindeart. |
Blechschrauben, Maschinenschrauben. Muttern bei Bolzen. |
Nutze Metall-Spiralbohrer (HSS) oder HSS-Co bei hartem Stahl. Kühlung mit Schneidöl. Schraubgewinde berücksichtigen. Langsam bohren und nicht überhitzen. |
| Beton / Stein |
4,0 · 6,0 · 8,0 · 10,0 · 12,0 · 14,0 · 16,0 |
Dübeltiefe plus 40–50 mm Freiraum für Staub. Dübeltiefe entspricht Schraubenbedarf. |
Nylon- oder Metallspreizdübel 6–16 mm. Schwerlastdübel nach Herstellerangaben. |
Benutze SDS-plus oder Hammerbohrer. Bohrmaschine im Schlagmodus. Loch ausblasen. Bei größeren Lasten Anker- oder Schwerlastdübel wählen. |
| Fliesen (Keramik, Feinsteinzeug) |
4,0 · 5,0 · 6,0 · 8,0 |
Dübeltiefe plus Platz für Fliesenrest. Keine zu kurze Ausführung wählen. |
Nylondübel 5–8 mm. Spezielle Fliesendübel bei dünnen Belägen. |
Verwende Fliesenbohrer mit Hartmetallspitze. Bohre ohne Schlag. Niedrige Drehzahl. Klebestreifen verhindert Weglaufen. Kacheln zuerst, dann Grundmaterial. |
Kurze Zusammenfassung
Die Tabelle zeigt typische Ausgangswerte. Messe Materialstärke und wähle die Dübelgröße nach Herstellerangaben. Nutze die passende Bohrertypen. SDS-plus für Beton. HSS für Metall. Holzspiralbohrer für Holz. Fliesenbohrer ohne Schlag. Halte dich an die empfohlenen Tiefen und arbeite mit kontrollierter Technik. So vermeidest du Fehler und sicherst die Verbindungen nachhaltig.
Zielgruppenberatung: Empfehlungen nach Nutzergruppe
Empfehlung
89,40 €119,95 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Empfehlung
115,99 €163,56 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Empfehlung
54,90 €64,90 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Hobbyheimwerker
Als gelegentlicher Heimwerker zählt vor allem Sicherheit und Einfachheit. Wähle gängige Bohrerdurchmesser und passe die Bohrtiefe an die Schraubenlänge an. Verwende für Holz Holzspiralbohrer oder Forstnerbohrer für saubere Löcher. Für Beton nimm eine Schlagbohrmaschine mit passenden Betonbohrern oder SDS-plus für größere Durchmesser. Arbeite mit Tiefenanschlag oder Klebeband auf dem Bohrer, damit du die richtige Tiefe triffst. Kaufe ein Set mit Standarddübeln und prüfe die Herstellerangaben.
Ambitionierte DIYer
Du willst präziser arbeiten und komplexere Projekte umsetzen. Plane Durchmesser und Tiefe vorab. Nutze Messschieber und Tiefenlehre. Bei Holz probiere vorgebohrte Führungen und versenke Schrauben mit Senkbohrern. Bei Fliesen verwende spezielle Fliesenbohrer und bohre ohne Schlag. Bei Metall arbeite mit HSS- oder HSS-Co-Bohrern und kühle die Bohrstelle. Investiere in einen guten Tiefenanschlag und eine Ständerbohrmaschine für konstante Ergebnisse.
Professionelle Handwerker
Für Profis sind Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit entscheidend. Verwende passende Bohrertypen gezielt. SDS-plus für Beton und Hammerbohrmaschinen für schnelle Ergebnisse. HSS-Co für zähe Metalle. Standardisiere Dübel- und Schraubgrößen auf der Baustelle. Arbeite mit Messprotokollen für Tragfähigkeiten. Achte auf ergonomische Werkzeuge und regelmäßigen Bohrertausch. Sicherheit hat Priorität. Prüfe Untergrund und Leitungen vor dem Bohren.
Elektriker und Installateure
Präzision und Schutz von Leitungen stehen im Vordergrund. Nutze Leitungssuchgeräte. Bohrdurchmesser orientierst du an Kabeldurchführungen und Installationsrohren. Für Mauerdurchbrüche plane zusätzliche Tiefe für Dichtungen. Bohre zuerst die Fliese, dann das Grundmaterial. Arbeite stoßfrei bei keramischen Belägen. Verwende passende Reibahlen oder Entgrater für saubere Kanten.
Fliesenleger
Bei Fliesen ist Rissfreiheit zentral. Bohre nur mit passenden Fliesenbohrern oder Diamantspitzen. Kein Schlag auf der Maschine. Klebestreifen über dem Bohrpunkt reduziert Weglaufen. Bohre zuerst die Glasur, dann mit geringem Druck weiter in das Trägermaterial. Wähle Dübel so, dass sie in der darunterliegenden Wand verankern und nicht nur in der Fliese halten.
Zusammenfassung
Wähle Technik und Bohrertyp nach Material und Priorität. Hobbyheimwerker setzen auf Einfachheit und Sicherheit. Ambitionierte DIYer auf Präzision. Profis auf Geschwindigkeit und Standardisierung. Elektriker priorisieren Leitungsfreiheit und Dichtigkeit. Fliesenleger vermeiden Risse und arbeiten ohne Schlag. In allen Fällen helfen Messwerkzeuge, Tiefenanschläge und die Herstellerangaben der Dübel bei der richtigen Wahl von Durchmesser und Tiefe.
Entscheidungshilfe: Schnell zur richtigen Bohrung
Leitfragen
1. Welches Material bohrst du? Holz, Metall, Beton oder Fliese? Jedes Material verlangt andere Bohrertypen. Holz: Holzspiralbohrer oder Forstner. Metall: HSS oder HSS-Co. Beton: SDS-plus oder Hammerbohrer. Fliesen: Fliesenbohrer oder Diamantspitze ohne Schlag.
2. Wie soll die Befestigung halten? Nutzt du nur die Fliese oder trägst das Material dahinter die Last? Für leichte Lasten reichen kleine Nylondübel. Für strukturelle Lasten brauchst du passende Schwerlastdübel oder Anker. Richte den Bohrdurchmesser nach der Dübelangabe aus.
3. Welche Last und Betriebsbedingungen gelten? Ist die Verbindung statisch oder dynamisch belastet? Gibt es Feuchtigkeit, Hitze oder Vibrationen? Wähle Dübel und Schrauben nach Belastungsklasse und Material. Plane ggf. größere Durchmesser oder Metallanker bei starken Belastungen.
Empfehlung
229,99 €280,53 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Empfehlung
54,90 €64,90 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Empfehlung
85,61 €119,99 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Kurzes Fazit und praktische Empfehlungen
Miss zuerst Materialstärke und notiere Schrauben- oder Dübellänge. Wähle den Bohrdurchmesser nach Dübel- oder Schraubenhersteller. Stelle die Bohrtiefe so ein, dass die Dübelaufnahme und ein Staubsaugerraum für Bohrmehl bleiben. Nutze Tiefenanschlag oder Klebeband als Markierung. Mache bei unsicherer Materialqualität einen Testbohrung. Bohre im Zweifel etwas kleiner und erweitere dann. Toleranzen: Beachte ±0,5 mm bei einfachen Bohrern und engere Werte bei Präzisionsbohrungen. Nachbohren ist oft besser als zu groß zu beginnen. Verwende Messschieber für kritische Maße. Bei Unsicherheit prüfe die Herstellerangaben der Dübel und ziehe im Zweifelsfall eine Beratung hinzu.
Typische Anwendungsfälle und konkrete Empfehlungen
Dübelmontage in Beton
Du montierst ein Geländer oder ein Schwerlastregal in Beton. Beton ist hart. Du brauchst Bohrer mit SDS-plus für größere Durchmesser. Wähle den Bohrdurchmesser entsprechend dem Dübel. Ein 10 mm Nylon-Dübel erfordert ein 10 mm Bohrloch. Die Bohrtiefe sollte die Dübellänge plus etwa 40 mm Freiraum für Bohrmehl haben. Bei hohen Lasten nutze Metallspreizdübel oder chemische Injektionsanker. Pumpe das Loch aus oder puste es sauber, bevor du den Dübel einsetzt. Das erhöht die Tragfähigkeit.
Dübel in Gipskarton
Gipskarton trägt wenig. Nutze Hohlraumdübel oder Kippdübel. Die Bohrdurchmesser sind oft kleiner als bei Beton. Für Klappdübel sind 8 bis 10 mm üblich. Für spezielle Hohlraum-Metalldübel genügen oft 6 mm. Achte auf die Herstellerangabe zur Belastung. Schwere Lasten immer in den Unterbau, also in die Holz- oder Metallunterkonstruktion, verankern.
Montage von Schränken in Holzträgern
Bei Küchenoberschränken ist die Last durch Schrauben in Holzträgern zu übertragen. Nutze Schrauben oder Holzschrauben mit geeigneter Länge. Die Bohrtiefe sollte mindestens die Schraubenlänge minus 2 bis 3 mm betragen. Für eine 6×80 mm Schraube bohre einen Pilotbohrung von etwa 3,5 bis 4,5 mm in Hartholz. In Weichholz kannst du eine etwas kleinere Bohrung wählen. Versenke die Schraube mit einem Senkbohrer für saubere Kanten.
Durchführungen für Elektrokabel
Für einzelne Leitungen reichen kleine Öffnungen. Für Mantelleitungen oder Leerrohre wähle 12 bis 20 mm. Bei Mehrleiterleitungen oder Schutzrohren sind 25 bis 32 mm üblich. Bohre zuerst mit einem passenden Stein- oder Holzbohrer je nach Wandtyp. Bei Beton verwende SDS-plus-Bits. Prüfe vor dem Bohren mit einem Leitungssucher. Plane zusätzliche Tiefe für Dichtungen und Manschetten. Bei Elektroinstallationen beachte Brandschutz und dichte Durchführungen ab.
Empfehlung
63,99 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Empfehlung
103,93 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Empfehlung
229,99 €280,53 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Bohrungen für Rohrdurchführungen
Bei Wasserleitungen und Heizungsrohren brauchst du größere Bohrlöcher. Für eine 20 mm Rohrdurchführung bohre 25 bis 30 mm. Das erlaubt Manschetten und Isolierung. Bei Kupferrohren rechne 1 bis 2 mm Toleranz. Bei Kunststoffrohren plane mehr Abstand für Ausdehnung. Verwende bei tragenden Wänden ggf. einen Fachmann für statische Nachweise.
Montage von Fliesenaufhängern
Deine Fliesen sollen Aufhänger tragen. Bohre die Fliese zunächst mit einem Fliesenbohrer oder Diamantspitze. Kein Schlag. Danach bohrst du in das darunterliegende Material. Für leichte Aufhänger genügen 5 bis 6 mm Dübel mit 40 bis 50 mm Tiefe. Für schwere Gegenstände wähle 8 mm oder größer und verankere in der Wand hinter der Fliese. Verlasse dich nicht auf die Fliese allein. Klebestreifen auf der Fliese verhindert Weglaufen beim Bohren.
Fazit
Lege Material, Last und Befestigungsart zugrunde. Messe Materialstärke. Wähle den Bohrdurchmesser nach Dübel- oder Schraubenangaben. Stelle die Bohrtiefe so ein, dass der Dübel komplett sitzt und Bohrmehl Platz hat. Testbohrungen helfen bei Unsicherheit. Bohre lieber kleiner und erweitere dann. So reduzierst du Fehler und vermeidest unnötige Schäden.
Häufige Fragen zu Bohrdurchmesser und Bohrtiefe
Welcher Bohrdurchmesser für welchen Dübel?
Generell gilt: Der Bohrdurchmesser entspricht dem Nenndurchmesser des Dübels. Bei Standard-Nylondübeln bohrst du also ein 8 mm Loch für einen 8 mm Dübel. Für Spreizdübel oder Metallanker folgst du der Herstellerangabe. Bei speziellen Systemen wie chemischen Ankern prüfe die Einbaudokumentation.
Wie tief muss ich bohren für einen 8 mm Dübel?
Bohrtiefe sollte mindestens der Dübellänge entsprechen. Plane zusätzlich etwa 10 mm Freiraum, damit Bohrmehl nicht die volle Halteeigenschaft reduziert. Bei sehr hohen Lasten oder bei chemischen Ankern befolge die spezifischen Vorgaben des Herstellers. Bei Unsicherheit messe die Dübellänge nach und mache eine Probe im gleichen Material.
Bohrtiefe bei Fliesen?
Bohr zuerst vorsichtig durch die Glasur der Fliese mit niedrigem Drehzahlbereich und ohne Schlag. Danach bohrst du in das darunterliegende Trägermaterial bis zur Dübellänge plus etwa 5–10 mm Spielraum. Verlasse dich nicht auf die Fliese als Tragwerk. Für schwere Lasten verankere hinter der Fliese im massiven Untergrund.
Vorbohren bei Schrauben in Holz?
Vorbohren verhindert Aufspaltung und erleichtert das Eindrehen. Als Faustregel nimmst du als Pilotloch den Kerndurchmesser der Schraube. In Weichholz reicht etwa 70 % des Gesamtdurchmessers. In Hartholz wählst du näher am vollen Kerndurchmesser und versenkst die Schraube mit einem Senkbohrer.
Kann ich ein Loch nachträglich vergrößern?
Ja, du kannst ein Loch mit einem größeren Bohrer erweitern oder schrittweise mit einem Stufenbohrer arbeiten. Achte darauf, dass das Loch nicht zu groß für den gewünschten Dübel wird. Bei zu großem Durchmesser wechsle auf einen größeren Dübel oder nutze eine chemische Verankerung. Testbohrungen in Restmaterial reduzieren das Risiko von Fehlern.
Wichtige Warnhinweise und Sicherheitshinweise beim Bohren
Persönliche Schutzausrüstung
Trage immer Schutzbrille und Gehörschutz. Nutze Handschuhe bei groben Bauteilen, aber nicht bei rotierenden Werkzeugen, wenn diese die Kontrolle beeinträchtigen. Bei staubigen Arbeiten verwende eine Atemschutzmaske der Klasse P2 oder P3 je nach Belastung.
Staub- und Schadstoffschutz
Bei Beton- oder Fliesenbohrungen entsteht feinster Staub. Sauge diesen direkt am Entstehungsort ab oder arbeite mit Absaugaufsatz. Bei Verdacht auf Asbest oder andere Schadstoffe sofort aufhören und eine Probe durch ein Labor untersuchen lassen. Bei Asbest keine Eigenarbeiten. Spezialfirmen übernehmen die sichere Entfernung.
Vermeidung von Leitungs- und Rohrdurchbohrungen
Prüfe die Wand mit einem Leitungssucher vor dem Bohren. Schalte im Zweifel Stromkreise ab und bestätige das mit einem Spannungsprüfer. Bei Gas- oder Wasserrohrverdacht unterbrich die Arbeit und hole Fachpersonal. Ein Treffer kann lebensgefährlich sein.
Sichere Befestigung und Bohrtechnik
Klemme Werkstücke fest oder stütze die Rückseite ab, um Ausrisse zu vermeiden. Stelle Tiefe mit einem Tiefenanschlag oder Klebeband an der Bohrerspitze ein. Bohre in Fliesen ohne Schlag und mit geringer Drehzahl. Übe keinen übermäßigen Druck aus und lass den Bohrer das Material schneiden.
Spannfutter- und Bohrerwahl
Verwende das passende Spannfutter für den Bohrerschaft. SDS-plus für Hammerbohrer. Schnellspannfutter für handelsübliche Schaftbohrer. Scharfe, unbeschädigte Bohrer reduzieren Wärme und Verklemmen. Bei Metall kühle mit Schneidöl, bei Beton arbeite mit Schlag- oder Hammermodus.
Verhalten bei Unsicherheit
Bei unklaren Materialeigenschaften oder unsicheren Lastfällen mache Probe- oder Versuchsbohrungen. Ziehe im Zweifelsfall Herstellerangaben oder einen Fachmann hinzu. Prävention ist günstiger als Reparatur.